Armut

Ilayda lehnt mit dem Rücken an einer Mauer mit Graffitis und schaut mit verschränkten Armen in die Kamera.
Foto: Anna-Lisa Konrad

Menschen, die von Armut betroffen sind, hören ständig dieselben Aussagen.

„Such‘ dir doch einfach einen Job“, „Sei froh, dass der Staat dich überhaupt unterstützt.“ oder „Wenigstens musst du nicht hungern.“.

Die Realität sieht oft anders aus. Armut steht in engem Zusammenhang mit Marginalisierung und es gibt gesellschaftliche Strukturen, die Armut begünstigen und aufrechterhalten. Auch in Gelsenkirchen sehen wir dies deutlich. Wer arm ist, ist in vielen Fällen migrantisch. Und wer migrantisch ist, ist häufiger arm.

Und nicht nur Menschen mit Migrationshintergrund sind betroffen. Marginalisierte Menschen aller Art – Frauen, nicht-binäre und trans* Personen, Menschen mit Behinderung(en), queere Menschen – haben ein höheres Armutsrisiko.

Armut ist nicht einfach ein selbstverschuldetes Schicksal.

Es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das bestehende Gräben und diskriminierende Strukturen zementiert. Diese Gräben und Strukturen gilt es zu überwinden.
 
Dieses Bewusstsein möchte ich im Landtag NRW stärken und es in meine Arbeit einbringen. Durch die Stärkung von Regionen, die vermehrt von Armut betroffen sind, möchte ich das gesellschaftliche Zusammenleben in ganz Nordrhein-Westfalen verbessern.

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